„Im Rahmen dieser Arbeit erfolgte eine Bestandsaufnahme des Makrozoobenthos des im Ems-Dollart-Ästuar gelegenen Wattgebietes Rysumer Nacken. Dieses Wattgebiet ist gekennzeichnet durch umfangreiche Aufspülmaßnahmen und durch ein ungewöhnlich hohes Schillaufkommen. […] Es sind alle Wattypen von Sand- über Misch- bis Schlickwatt vorhanden, vorherrschend sind jedoch schilldurchsetzte Feinsandsedimente und Mischwattsedimente. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass der Faunabestand in den Bereichen, die nicht direkt durch die Aufspülmaßnahmen betroffen sind, sich nicht von vergleichbaren anderen ästuarinen Gebieten unterscheidet. […]“
„Das Wurster Watt von Solthörn bis Dorumer Tief wurde im Sommer 1962 biologisch und sedimentologisch untersucht. Insgesamt wurden 396 Stationen untersucht und 1272 quantitative Ermittlungen durchgeführt. Das Ziel der Untersuchung war, Vorschläge zum Schutz der Vorlandkante zu unterbreiten und Aussagen über die Veränderungstendenz des Wattes zu machen. Fauna und Sediment zeigen ein lagestabiles Watt, welches von der Sturmflut stark beeinflusst und mit Sand überlagert wurde. Die Sturmflut ist auch Ursache für den Rückgang der einjährigen Vegetation gegenüber früheren Jahren. Die Untersuchung begann ungefähr fünf Monate nach der Sturmflut vom Februar 1962.“
Das Informationssystem beschreibt die nichtenergetischen Vorkommen oberflächennaher Lockergesteinsrohstoffe in Nordrhein-Westfalen. Es werden die folgenden Rohstoffgruppen ausgewiesen: Kies/Kiessand, Sand, Tertiärkies (Regierungsbezirk Köln), Tertiärsand (Regierungsbezirk Köln), Ton/Schluff. Themenkarten je Rohstoffgruppe: 1. „Verbreitung und Mächtigkeit des Rohstoffkörpers”: Der Rohstoffkörper wird in 2,5-m-Intervallen dargestellt. 2. „Mächtigkeit der Überlagerung”: Über dem Rohstoffkörper liegende Deckschichten, dargestellt in 2-m-Intervallen. 3. „Vorkommen von Zwischenmitteln”: Einlagerungen im Rohstoffkörper, die nicht der Rohstoffgruppe angehören. Es werden Informationen zur Anzahl, Mächtigkeit und Tiefenlage von Zwischenmitteln in Bezug auf die jeweilige Rohstoffgruppe dargestellt.
Das Informationssystem umfasst qualitative und quantitative Angaben über Lagerstätten und Vorkommen nichtenergetischer oberflächennaher Rohstoffe in Nordrhein-Westfalen. Regionalplanerisch festgelegte Siedlungsflächen sind ausgespart. Das Informationssystem wurde in der Vergangenheit auch unter dem Namen „Karte oberflächennaher nichtenergetischer Rohstoffe in Nordrhein-Westfalen“ geführt. Verfügbare Kartenthemen: Verbreitung von 24 Rohstoffarten; Überlagerung oberflächennaher Rohstoffe; Vorkommen in ihrer gesamten geologischen Verbreitung; wirtschaftlich bedeutsame Lagerstättenflächen; Differenzierung nach Mächtigkeit (Kies und Sand); punktuelle Angaben (u. a. Mächtigkeit); Angaben zu möglichen Verwendungszwecken der Rohstoffe. Dieser Datenbestand wird nicht weiter gepflegt und ist daher nur auf Anfrage erhältlich.
„Das Wurster Watt von Solthörn bis Dorumer Tief wurde im Sommer 1962 biologisch und sedimentologisch untersucht. Insgesamt wurden 396 Stationen untersucht und 1272 quantitative Ermittlungen durchgeführt. Das Ziel der Untersuchung war, Vorschläge zum Schutz der Vorlandkante zu unterbreiten und Aussagen über die Veränderungstendenz des Wattes zu machen. Fauna und Sediment zeigen ein lagestabiles Watt, welches von der Sturmflut stark beeinflusst und mit Sand überlagert wurde. Die Sturmflut ist auch Ursache für den Rückgang der einjährigen Vegetation gegenüber früheren Jahren. Die Untersuchung begann ungefähr fünf Monate nach der Sturmflut vom Februar 1962.“
Seit einigen Jahren werden im ostfriesischen Watt mit zunehmender Häufigkeit anaerobe Flecken auf der Sedimentoberflächen beobachtet. Ihre Größe und die Erscheinungsformen sind vielfältig. Ein Typus tritt im Zusammenhang mit sommerlichen Grünalgenwucherungen auf. Er kann, vor allem nach Verrottung der Algenmatten im Herbst, besonders großflächige Ausmaße annehmen, in Extremfällen bis zu Größenordnungen von Quadratkilometern. Diese durch Algen verursachten anaeroben Sedimentoberflächen scheinen aber relativ rasch wieder reoxidiert zu werden. Erheblich langlebiger und z. T. auch den Winter überdauernd sind unabhängig von Algen entstandene schwarze Flecken. Sie finden sich bevorzugt in Sand- und Mischwatten, ihre Größenordnung reicht von kleinflächigen Stellen (wenige cm² bis dm²) in Mulden und Rippeltälern bis zu Flächen von einem oder mehreren Quadratmetern. Der vorliegende Bericht stellt die Ergebnisse einer ersten Untersuchung solcher anaerober Flecken dar und diskutiert die möglichen Ursachen und Auswirkungen. Die Besiedlungsstruktur in den anaeroben Flecken verändert sich je nach Nährstoffgehalt im Sediment und Dauer und Intensität der anaeroben Erscheinungen. Grundsätzlich verarmt die Bodenfauna unter lang anhaltenden anaeroben Bedingungen. The appearance of black, anoxic spots on the usually grey, oxic surface of the tidal flats at the East Frisian coast of Germany was firstly detected in 1984 and the phenomenon has been increasing since then. The “black spots” differ in dimension and character. One type is caused by the decay of macro algae, which in recent summers covered wide areas of the tidal flats at the German coast. These patches can reach dimensions of square kilometres, but, after the decomposition of the algae, seem to reoxidize within a short time. Another type of black spots, appearing independently of macro algae, occurs, though migration and changing in size, over longer periods, even during winter. Preferably they are located on sand and muddy sand flats often in toughs and ripple-troughs. Their size reaches from small spots are patchily distributed. A general shrinking of the oxidized layer on the sediment surface could not be found on the basis of the available data.
Das UNESCO-Biosphärenreservat Niedersächsisches Wattenmeer setzt sich aus Kernzone, Pflegezone und Entwicklungszone zusammen. Die Kernzone wird durch Flächen der Ruhezone des Nationalparks, die Pflegezone durch Flächen der Zwischenzone des Nationalparks und die Entwicklungszone durch Flächen der Erholungszone des Nationalparks gebildet. Die Entwicklungszone ist auch das von der UNESCO anerkannte, außerhalb des Nationalparks liegende Gebiet der Kommunen, die ihren Willen zur Zugehörigkeit zur Entwicklungszone erklärt haben. Das sind Stand Juni 2023: die Samtgemeinde Hage, die Gemeinde Jemgum, die Stadt Norden, die Stadt Nordenham, die Gemeinde Sande, die Gemeinde Schortens, die Gemeinde Spiekeroog, die Gemeinde Zetel, die Stadt Jever, die Stadt Wilhelmshaven, die Gemeinde Geestland nur mit den Ortsteilen Imsum und Langen die Stadt Cuxhaven nur mit den Cuxhaven Küstenheiden (Duhner Heide, DBU Naturerbe, Werner Wald)
Das Heft Nr. 18 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ stellt die verschiedenen Lagerstättentypen vor, die in der Ibbenbürener Karbon-Scholle zu finden sind. Dieses Gebiet stellt aufgrund seiner Geologie, Tektonik und Rohstoffe eine regionale Besonderheit - ein sogenanntes tektonisches Fenster - dar. Neben dem geologisch-tektonischen Phänomen eines eng begrenzten Karbon-/Zechstein-Vorkommens inmitten mesozoischer Gesteine ist die Vielzahl unterschiedlicher Rohstoffe bemerkenswert. Auf engstem Raum finden sich sowohl hochwertige karbonzeitliche Sand- und Tonsteine mit eingelagerter Anthrazitkohle, als auch Kalksteine, Eisensteine sowie metallische Erze des Zechsteins wie Zinkblende, Pyrit, Markasit, Kupferkies und Bleiglanz. [2020. 11 S., 4 Abb., ISSN 2510-1331]
„Die vorliegende Untersuchung behandelt in erster Linie die nicht geklärte Überwinterung der adulten Tiere von Alderia modesta. […] Außerdem wurden Untersuchungen über die besonders durch Kälte und eingeschränktes Nahrungsangebot hervorgerufenen Anforderungen während des Winters und deren Einfluss auf populationsbiologische Parameter (Trockengewicht, Körperlänge und Reproduktion) durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurde die Dauer der Embryonalentwicklung bei verschiedenen Temperaturen ermittelt. Einen weiteren Aspekt stellte die bisher nur lückenhaft erfasste Verbreitung von A. modesta im ostfriesischen Raum dar. Ergänzend wurde das Nahrungsspektrum der Art genauer untersucht. […] Die Verbreitung von Alderia modesta wurde von September 1990 bis August 1991 in Ostfriesland auf der Nordseeinsel Norderney und entlang der Küstenlinie zwischen der Emsinsel Hatzumer Sand und Neßmersiel stichprobenartig erfasst […]“
Das UNESCO-Biosphärenreservat Niedersächsisches Wattenmeer setzt sich aus Kernzone, Pflegezone und Entwicklungszone zusammen. Die Kernzone wird durch Flächen der Ruhezone des Nationalparks, die Pflegezone durch Flächen der Zwischenzone des Nationalparks und die Entwicklungszone durch Flächen der Erholungszone des Nationalparks gebildet. Die Entwicklungszone ist auch das von der UNESCO anerkannte, außerhalb des Nationalparks liegende Gebiet der Kommunen, die ihren Willen zur Zugehörigkeit zur Entwicklungszone erklärt haben. Das sind Stand Juni 2023: die Samtgemeinde Hage, die Gemeinde Jemgum, die Stadt Norden, die Stadt Nordenham, die Gemeinde Sande, die Gemeinde Schortens, die Gemeinde Spiekeroog, die Gemeinde Zetel, die Stadt Jever, die Stadt Wilhelmshaven, die Gemeinde Geestland nur mit den Ortsteilen Imsum und Langen die Stadt Cuxhaven nur mit den Cuxhaven Küstenheiden (Duhner Heide, DBU Naturerbe, Werner Wald)