„Im Auftrag des NLWKN Betriebsstell Brake-Oldenburg wurde eine Charakterisierung der Makrozoobenthos-Gemeinschaften in den unterschiedlichen Gewässertypen der Küstengewässer (Flussgebietseinheiten Ems, Weser und Elbe) an der niedersächsischen Nordseeküste erstellt. Auf der Grundlage „historischer“ und rezenter MZB-Bestandsaufnahmen wurde eine Übersicht über die auftretenden Arten und ihre Lebensraumansprüche zusammengestellt. Als Datengrundlage für den aktuellen Zustand dienten die Informationen über die MZB-Besiedlung an eu- und sublitoralen Positionen aus Untersuchungen von ca. 1985-2001, die in einer vorhergehenden Studie zur Typisierung der Küstengewässer für die gesamte Nordseeküste zur Verfügung gestellt wurden. […]“
„[…] Zentrales Thema des vorliegenden Berichts ist die ökologische Bewertung der Küsten- und Übergangsgewässer Niedersachsens, wie sie für den Bewirtschaftungsplan 2009 vorgenommen wurde. Monitoring-Programme sowie Bewertungssystem und –ergebnisse für die biologischen Qualitätskomponenten werden dargestellt und erläutert. Es wird ausgeführt, welche Stressoren auf die jeweilige Qualitätskomponente einwirken und wie die Chancen der Zielerreichung bis 2015 einzuschätzen sind. Für jede Qualitätskomponente werden darüber hinaus kurze Informationen zum Stand der internationalen Interkalibrierung gegeben. […]“
„Der vorliegende Bericht befasst sich mit der Überprüfung der neun Wasserkörper der niedersächsischen Küstengewässer und dem Übergangsgewässer der Weser hinsichtlich der ökologischen Kriterien für eine Ausweisung als erheblich veränderte oder natürliche Wasserkörper nach EG-WRRL. […]“
„Die Verbesserung der Durchgängigkeit von Siel- oder Schöpfwerken für ungehinderten Austausch von Organismen und für die Ausbildung von Brackwasserlebensräumen ist Bestandteil des Maßnahmenkatalogs zur Verbesserung des ökologischen Zustands der niedersächsischen Küsten- und Übergangsgewässer im Rahmen der Umsetzung der EG-WRRL. Im Gewässersystem Südstrandpolder auf Norderney wurden seit 1980 mehrere biologische Untersuchungen im Zusammenhang mit der Entwicklung eines Brackwasserlebensraums durchgeführt. Seit 2005 wird im Rahmen einer Kompensationsmaßnahme im Sielteich während des Sommerhalbjahrs ein kontrollierter Seewasserzufluss zugelassen. Im vorliegenden Bericht wird auf Grundlage der früheren Untersuchungen die Entwicklung des Lebensraums bis zur Einführung des neuen Sielmanagements beschrieben. Die Veränderungen der physikalischen Rahmenbedingungen im Sielteich nach Veränderung des Sielmanagements wurden anhand von Wasserstands- (2007) und Salzgehaltsmessungen (2005-2006) dokumentiert. Im Sommer 2008 wurden an elf Positionen im Sielteich wasserchemische Analysen (pH-Wert, Salinität) und Untersuchungen der benthischen Makrofauna durchgeführt. Außerdem wurde anhand von Reusenfängen das Vorkommen von Fischen und vagilen Benthosarten erfasst. […]“
„Im Rahmen der überblicksweisen Überwachung gemäß WRRL und TMAP wurde im Jahr 2008 eine Gesamtbestandserfassung der eulitoralen Seegräser an der niedersächsischen Küste durchgeführt. Dabei handelt es sich um die erste flächendeckende Kartierung des Seegrasbestandes der niedersächsischen Watten, die während einer Vegetationsperiode durchgeführt wurde. Es wurden Daten zur Lage, Flächengröße und Besiedlungsdichte aller angetroffenen Seegraswiesen aufgenommen. Für ausgesuchte Bestände wurden auch Biomassen bestimmt. Die aktuell erhobenen Daten werden soweit möglich mit Ergebnissen früherer Untersuchungen verglichen, insbesondere mit den bei der letzten Gesamtkartierung von 2000-03 ermittelten Flächengrößen.“
Die Einzelattribute des Original-Datenbestandes der Programmkulisse Niedersächsische Gewässerlandschaften - Fließgewässer - wurde hier aus Darstellungsgründen zusammengeführt.Der Datenbestand setzt sich aus den folgenden Themen zusammen, die sich in großen Teilen überlagern:• WRRL-Gewässernetz (Stand 2013)• WRRL-Prioritätsgewässer (Stand August 2016)• Schwerpunktgewässer für die WRRL-Maßnahmenumsetzung (Stand August 2016)• Hochwasserrisiko-Gebiete nach HWRM-RL (Stand 2014)
Lärmkarten werden erstellt, um die Lärmbelastung zu erfassen und darzustellen. Die Lärmkarten bilden die Grundlage für die Lärmaktionsplanung und zeigen für Straßen- und Schienenverkehr die durchschnittlichen Lärmbelastungen in der Fläche. (www.umgebungslaerm.nrw.de)
Das Informationssystem ist eine praxisorientierte Interpretation und Erweiterung des Informationssystems Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:100.000. Es umfasst eine landesweite Abdeckung und verwaltet qualitative Angaben über die hydrogeologisch relevanten Eigenschaften des oberen Grundwasserleiters und der überlagernden Deckschichten. Seine Inhalte werden durch neue Erkenntnisse zum Untergrund fortlaufend ergänzt und aktualisiert. Flächen- und Linienobjekte sind mit einer hydrogeologischen Fachdatenbank zu einem modernen Auskunftssystem verknüpft, das verschiedene praxisorientierte thematische Auswertekarten zu Verbreitung und Durchlässigkeit der Grundwasser leitenden und geringleitenden Gesteinseinheiten sowie zum geochemischen Gesteinstyp und der Art des Hohlraums ermöglicht. Das System informiert auch über die Zusammensetzung, die hydraulischen und die filternden Eigenschaften der Deckschichten. Verfügbare Kartenthemen: hydrogeologische Einheiten (Oberer Grundwasserleiter); Durchlässigkeit; Art des Hohlraums; Petrographie; Genese; Tektonik; Geochemischer Gesteinstyp; Schutzfunktion der Deckschichten; Verfestigung; Schnittserien (überhöht).
„Mit diesem Projekt sollen Grundlagen für die Entwicklung eines Bewertungsschemas zur Beurteilung des Zustandes der Übergangs- und Küstengewässer der deutschen Nordseeküste geschaffen werden […] Durch Literaturstudien und Datenrecherchen in nationalen und internationalen Datenbanken soll ein möglichst vollständiger Überblick über die Größenordung von historischen Daten bzw. Hintergrund- und Refernzweten für die o. a. Kenngrößen und deren zeitliche und räumliche Variabilät in den Übergangs- und Küstengewässern erstellt werden. […] Im vorliegenden Zwischenbericht wird zunächst auf den Kenntnisstand beim Parameterkomplex „Nährsalze“ sowie diesbezüglich spezifisch und darüber hinaus auch grundsätzlich auf die Möglichkeit der Nutzung von Datenbanken für die Fragestellung dieses Projektes eingegangen. […]“