Klimatologische Prozesse und Zusammenhänge können in ihrer räumlichen und funktionalen Ausprägung eine regionale Bedeutsamkeit aufweisen. Die Berücksichtigung besonders bedeutsamer Klimafunktionen (bzw. -funktionsstörungen) kann über den Bereich der kommunalen Planung hinausgehen und eine regionalplanerische Steuerung erforderlich machen. Ein Beispiel hierfür sind Kaltluftleitbahnen, die eine große Bedeutung für die Belüftung von Siedlungsbereichen einer Gemeinde haben, deren Entstehungsgebiete oder Transportstrecken jedoch außerhalb der betroffenen Gemeinde liegen. Ziel der Karte regional bedeutsamer Klimafunktionen ist es, überörtliche Klimafunktionen zu identifizieren und sie gegenüber lokal wirksamen Strukturen abzugrenzen. Dabei ist die große Menge an Detailinformationen aus der Modellierung und den Karten der Klimaanalyse NRW 2026 zu komprimieren, um wesentliche Strukturen für die Ebene der regionalen Planung nutzbar zu machen. Die Karte regional bedeutsamer Klimafunktionen umfasst folgende Inhalte: Gemeinden mit regional bedeutsamer Wärmebelastung in der Nacht Gemeinden mit regional bedeutsamer Wärmebelastung am Tag Kaltluftversorgung von Gemeinden mit regional bedeutsamer Wärmebelastung in der Nacht Regionale Kaltluftsysteme mit den dazugehörigen Einzugsgebieten und Kaltluftentstehungsgebieten Regional bedeutsame Ausgleichsräume am Tag Für die Abgrenzung von Gemeinden mit einer regional bedeutsamen Wärmebelastung in der Nacht muss einerseits eine besonders hohe thermische Belastung im Gemeindegebiet vorliegen, zum anderen wird die Anzahl der hiervon betroffenen Personen der Bevölkerung in der jeweiligen Gemeinde als Kriterium berücksichtigt. Eine besonders hohe thermische Belastung liegt dann vor, wenn Siedlungsflächen einer Gemeinde in der Planungshinweiskarte dem „dringenden Handlungsbedarf“ zugeordnet sind. Eine hohe Betroffenheit der Bevölkerung besteht, wenn besonders viele Menschen in diesen Bereichen mit „dringendem Handlungsbedarf“ wohnen. Als Grenzwert wird hier eine Anzahl von mindestens 25 000 Personen in einer Gemeinde angesetzt. Wie bei der Nachtsituation erfolgt auch die Abgrenzung von Gemeinden mit einer regional bedeutsamen Wärmebelastung am Tag über eine besonders hohe thermische Belastung sowie eine hohe Betroffenheit der Bevölkerung in der jeweiligen Gemeinde. Grundlage für die Bewertung der thermischen Belastung ist die Klimaanalysekarte Tag. Betrachtet werden alle Siedlungsflächen einer Gemeinde, die am „typischen Sommertag“ mindestens eine „starke Wärmebelastung“ zeigen (PET > 35 °C) und zudem am „extremen Sommertag“ eine „extrem starke Wärmebelastung“ (PET > 41 °C) aufweisen. Eine hohe Betroffenheit der Bevölkerung liegt in einer Gemeinde dann vor, wenn mindestens 25 000 Menschen in diesen Bereichen wohnen. Für die Identifizierung regionaler Kaltluftsysteme wurden nächtliche Kaltluftprozesse mit Hilfe von Trajektorien modelliert. Eine Trajektorie ist hier definiert als Bahnkurve eines sich bewegenden „Luftpartikels“ oder „Luftpaketes“. Die Trajektorie verbindet alle von diesem Luftpaket in einem gewissen Zeitraum überströmten Orte. Durch die Berechnung sogenannter Vorwärtstrajektorien lässt sich – ausgehend von ihrem Ursprungsort – das Ziel einzelner Luftpakete bestimmen. Die analysierten Vorwärtstrajektorien geben an, wohin sich ein Luftpaket bewegt. Sie zeichnen den Weg der sich im Laufe der Nacht dynamisch verändernden Horizontalströmung in 20 m über Grund nach. Im Ergebnis wurden linienhafte Zugbahnen der Trajektorien mit einer spezifischen Länge identifiziert. Anschließend wurden die Trajektorien zu regionalen Kaltluftsystemen zusammengefasst. Die regionalen Kaltluftsysteme, die auf Gemeinden mit regional bedeutsamer Wärmebelastung in der Nacht ausgerichtet sind, werden in der Karte in Blautönen dargestellt. Alle anderen Kaltluftsysteme, die nicht mit einer regional bedeutsamen Wärmebelastung verknüpft sind, werden in grau dargestellt. Die Karte enthält des Weiteren Informationen über die Kaltluftversorgung der Bevölkerung in den Gemeinden mit einer regional bedeutsamen nächtlichen Wärmebelastung. Dies ermöglicht weitere Rückschlüsse auf das Ausmaß der thermischen Belastung in der Nacht. Dargestellt sind Gemeinden, bei denen weniger als 40 % der Bevölkerung mit Kaltluft versorgt werden. Zudem sind größere zusammenhängende Grünflächen im Freiraum dargestellt, die vergleichsweise günstige thermische Bedingungen am Tag aufweisen. Diese Bereiche können während besonders starker Hitzebelastungen für die Bevölkerung als Ausgleichsräume fungieren. Die regional bedeutsamen Ausgleichsräume am Tag sind mindestens 2 km2 groß, liegen maximal 10 km entfernt von Gemeinden mit regional bedeutsamer Wärmebelastung am Tag und weisen in der Klimaanalysekarte Tag sowohl für den „typischen Sommertag“ als auch den „extremen Sommertag“ höchstens eine „moderate Wärmebelastung“ (PET < 35 °C) auf.
Dieser Downloaddienst dient zur Suche Geographischer Namen Deutschlands in komplexer Datenmodellierung. Der Datensatz GN-DE beinhaltet im Wesentlichen alle mit Namen bezeichneten geographischen Objekte Deutschlands, die in dem Digitalen Landschaftsmodell 1:250 000 des ATKIS enthalten sind bzw. in topographischen Karten des Maßstabsbereichs 1:200 000 und kleiner dargestellt werden. Hauptobjekte sind Orte und Ortsteile, Verwaltungsgebiete (z.B. Kreise, Gemeinden), Landschaften, Gebirge, Inseln, Berge, Flüsse, Kanäle, Seen, Meere und ähnliches. Die dazugehörigen Attribute sind Namen, administrative Gliederung (statistische Schlüsselzahl), Höhe, Flusssystem (gewässerkundliche Gebietskennzahl) und naturräumliche Haupteinheit (Leitzahl). Die Lage der Objekte wird jeweils als Punktgeometrie über eine einzelne Koordinate und über kleinste umschreibende Rechtecke (Bounding Boxes) beschrieben. Die urheberrechtlich geschützten Daten werden kostenfrei unter Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 zur Verfügung gestellt.
Die eutrophierten Gebiete wurden nach den Vorgaben der Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten (AVV GeA 2022) auf Grundlage der Oberflächenwasserkörper-Teileinzugsgebiete abgeleitet. Grundlage für die Ausweisung sind die Monitoringergebnisse für Phosphat und ausgewählte biologische Qualitätskomponenten, die im Zeitraum 2012-2019 zur Umsetzung der EG-WRRL erhoben wurden. Für Oberflächenwasserkörper, die sowohl für Phosphat als auch eine der biologischen Komponenten in einem „nicht guten“ Zustand sind, wird außerdem der Anteil der landwirtschaftlichen Phosphoreinträge (>20% des Gesamteintrags) und deren Gesamtmenge (>20 kg/km2/a im Mittelgebirge, >5 kg/km2/a im Tiefland) betrachtet. Die Höhe der landwirtschaftlichen gegenüber den gesamten Phosphoreinträgen wurde aus der Phosphormodellierung des Kooperationsprojekts GROWA+ NRW 2021 abgeleitet (https://www.flussgebiete.nrw.de/regional-hoch-aufgeloeste-quantifizierung-der-diffusen-stickstoff-und-phosphoreintraege-ins). Nur wenn alle angegebenen Kriterien erfüllt sind, wird ein Oberflächenwasserkörper-Teileinzugsgebiet als eutrophiertes Gebiet ausgewiesen. Für die ausgewiesenen Gebiete sieht die Düngeverordnung (DüV) zusätzliche Anforderungen für die Landwirtschaft vor. Die Ermittlung der betroffenen Feldblöcke erfolgte auf Basis der von der LWK NRW bereitgestellten Feldblöcke (Stand: 09/2024) durch das LANUK NRW nach den Vorgaben der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten (AVV GeA) vom 10.08.2022. Enthalten sind alle Feldblöcke (Stand 09/2024), die mit einem Flächenanteil von mindestens 20 Prozent innerhalb der nach §§ 8-13 AVV GeA ausgewiesenen eutrophierten Gebiete liegen.
Der Datensatz umfasst (Stand 05/2021) 684 interessante Orte (Points of Interest, kurz POI) im Wuppertaler Stadtgebiet oder in dessen unmittelbarer Umgebung. Thematisch deckt er ca. 30 Kategorien aus den Themenfeldern Freizeit, Kultur, Tourismus, städtische Infrastruktur etc. ab. Die Datenmodellierung lehnt sich an die ISO19112 an und beinhaltet u. a. die Mehrfachkategorisierung bei Auszeichnung einer Hauptkategorie, die optionale Zuordnung mehrerer alternativer Namen sowie die Zuordnung zu übergeordneten Themenfeldern (Lebenslagen). Die Koordinaten der POI bezogen sich ursprünglich auf die Amtliche Stadtkarte Wuppertal, eine leicht generalisierte Karte im Maßstab 1:15.000. In 06/2018 wurden die POI-Koordinaten für die Nutzung der POI im Online-Stadtplan der Stadt Wuppertal, der mit dem Stadtplanwerk 2.0 (SPW2.0) des Regionalverbandes Ruhr eine nicht generalisierte Kartengrundlage verwendet, überarbeitet. Dabei wurden vermittelnde Positionen bestimmt, die bei beiden Karten eine korrekte Lagezuordnung des POI zur Situationsdarstellung in der Hintergrundkarte ermöglichen. Die laufende Aktualisierung der Daten erfolgt im Zusammenhang mit den Kartenredaktionsarbeiten für die Fortführung des SPW2.0 im Bereich der Stadt Wuppertal. Der Datensatz ist unter einer Open-Data-Lizenz (CC BY 4.0) verfügbar. Er umfasst jedoch Hyperlinks von Fotos, die u. U. nicht unter diese Lizenz fallen. Eine Weitergabe oder Veröffentlichung dieser Bilder ist mit dem jeweiligen Bildersteller zu vereinbaren.
Der ATOM Feed Downloadservice für interessante Orte in Wuppertal stellt einen Datensatz zum Download bereit, der (Stand 05/2021) 684 interessante Orte (Points of Interest, kurz POI) im Wuppertaler Stadtgebiet oder in dessen unmittelbarer Umgebung umfasst. Thematisch decken die Daten ca. 30 Kategorien aus den Themenfeldern Freizeit, Kultur, Tourismus, städtische Infrastruktur etc. ab. Die Datenmodellierung lehnt sich an die ISO19112 an und beinhaltet u. a. die Mehrfachkategorisierung bei Auszeichnung einer Hauptkategorie, die optionale Zuordnung mehrerer alternativer Namen sowie die Zuordnung zu übergeordneten Themenfeldern (Lebenslagen). Die Koordinaten der POI bezogen sich ursprünglich auf die Amtliche Stadtkarte Wuppertal, eine leicht generalisierte Karte im Maßstab 1:15.000. In 06/2018 wurden die POI-Koordinaten für die Nutzung der POI im Online-Stadtplan der Stadt Wuppertal, der mit dem Stadtplanwerk 2.0 (SPW2.0) des Regionalverbandes Ruhr eine nicht generalisierte Kartengrundlage verwendet, überarbeitet. Dabei wurden vermittelnde Positionen bestimmt, die bei beiden Karten eine korrekte Lagezuordnung des POI zur Situationsdarstellung in der Hintergrundkarte ermöglichen. Die laufende Aktualisierung der Daten erfolgt im Zusammenhang mit den Kartenredaktionsarbeiten für die Fortführung des SPW2.0 im Bereich der Stadt Wuppertal. Der bereitgestellte Datensatz ist unter einer Open-Data-Lizenz (CC BY 4.0) verfügbar. Er umfasst jedoch Hyperlinks von Fotos, die u. U. nicht unter diese Lizenz fallen. Eine Weitergabe oder Veröffentlichung dieser Bilder ist mit dem jeweiligen Bildersteller zu vereinbaren.
Nutzungsbedingungen: Der bereitgestellte Datensatz kann gemäß der „Creative Commons Namensnennung (CC BY 4.0)“ (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) genutzt werden.
Der Datensatz umfasst etwa 80 als Punktgeometrien modellierte kulturelle Veranstaltungsorte im Wuppertaler Stadtgebiet oder in dessen unmittelbarer Umgebung. Es handelt sich bei dem Datensatz um eine Teilmenge des Datensatzes "Interessante Orte Wuppertal" (Points of Interest, kurz POI), nämlich alle POI, die dem Thema "Veranstaltungsorte" zugeordnet sind. Dieses Thema beinhaltet Clubs, Filmtheater, Museen und Galerien, Theater und sonstige Veranstaltungsorte wie z. B. Kirchen, Freibäder, Kulturcafés und Ausstellungsflächen. Die Datenmodellierung lehnt sich an die ISO19112 an und beinhaltet u. a. die Mehrfachkategorisierung bei Auszeichnung einer Hauptkategorie, die optionale Zuordnung mehrerer alternativer Namen sowie die Zuordnung zu übergeordneten Themenfeldern (Lebenslagen). Im Zeitraum 03/2019 bis 07/2019 wurden die POI-Daten zu den kulturellen Veranstaltungsorten in Abstimmung mit dem Kulturbüro der Stadt Wuppertal überarbeitet und vervollständigt. Dabei wurde das Datenmodell für diese POI um eine m:n-Beziehung zu einem Katalog mit Veranstaltungsarten erweitert. Die Erweiterung ist Bestandteil dieses Datensatzes. Die Koordinaten der POI bezogen sich ursprünglich auf die Amtliche Stadtkarte Wuppertal, eine leicht generalisierte Karte im Maßstab 1:15.000. In 06/2018 wurden die POI-Koordinaten für die Nutzung der POI im Online-Stadtplan der Stadt Wuppertal, der mit dem Stadtplanwerk 2.0 (SPW2.0) des Regionalverbandes Ruhr eine nicht generalisierte Kartengrundlage verwendet, überarbeitet. Dabei wurden vermittelnde Positionen bestimmt, die bei beiden Karten eine korrekte Lagezuordnung des POI zur Situationsdarstellung in der Hintergrundkarte ermöglichen. Die laufende Aktualisierung der Daten erfolgt im Zusammenhang mit den Kartenredaktionsarbeiten für die Fortführung des SPW2.0 im Bereich der Stadt Wuppertal. Der Datensatz ist unter einer Open-Data-Lizenz (CC BY 4.0) verfügbar. Er umfasst jedoch Hyperlinks von Fotos, die u. U. nicht unter diese Lizenz fallen. Eine Weitergabe oder Veröffentlichung dieser Bilder ist mit dem jeweiligen Bildersteller zu vereinbaren.
Die 3D-Messdaten bilden als primäre Höhendaten die topographische Situation durch unregelmäßig verteilte Messpunkte sowie Linien und flächenhafte Strukturen ab. Dies schließt sowohl die mit der Erdoberfläche dauerhaft verbundenen Objekte als auch temporäre, zum Erfassungszeitpunkt vorhandene Gegenstände ein. Bestandteile der 3D-Messdaten sind die Laserscan-Punktwolke aus Airborne Laserscanning (ALS), die Matching-Punktwolke aus Dense Image Matching (DIM) und die 3D-Strukturinformationen. Letztere befinden sich derzeit noch im Aufbau und beinhalten Geländebruchkanten und markante Geländepunkte. Die 3D-Messdaten sind lagemäßig im ETRS89/UTM-Koordinatensystem bestimmt, die Höhe bezieht sich auf das DHHN2016 mit Normalhöhen-Null (NHN). Die Laserscan-Punktwolke hat eine Punktdichte von ≥ 4 Punkten/m² (Last- / Only-Return), eine Lagegenauigkeit von ≤ 0,30 m und eine Höhengenauigkeit von ≤ 0,15 m. Sie liegt als klassifizierte Punktwolke mit den Klassen Bodenpunkte, Gewässerpunkte, Unterbodenpunkte (z. B. Ein-/Auffahrten, Kellerschüsse und Schwimmbecken), Nicht-Bodenpunkte (z. B. Gebäude, Vegetation und temporäre Aufschüttungen) und sonstige Punkte (DGM- noch DOM-irrelevante Punkte wie z. B. Stromleitungen, Verkehrsmittel, Container und Vögel) gemäß Produkt- und Qualitätsstandard 3D-Messdaten der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) vor. Die Gesamtpunktdichte der Matching-Punktwolke variiert mit der Pixelauflösung der originären, orientierten Luftbilder. Die Lagegenauigkeit liegt bei der DIM-Punktwolke bei ≤ 0,40 m und die Höhengenauigkeit bei ≤ 0,60 m, wobei die realen Unsicherheiten meist geringer ausfallen. Die DIM-Punktwolke enthält keinerlei Klasseninformationen. Die 3D-Messdaten, insbesondere ALS-Punktwolken, bilden die Grundlage für die Ableitung des Digitalen Geländemodells (DGM) und des Digitalen Oberflächenmodells (DOM), die sich in ihrer Datenmodellierung durch ein gleichförmiges Raster an Höhenpunkten auszeichnen. Zudem dienen die 3D-Messdaten als Datengrundlage für die Ableitung der 3D-Gebäudemodelle.
Der ATOM Feed Downloadservice für Veranstaltungsorte in Wuppertal stellt einen Datensatz zum Download bereit, der etwa 80 als Punktgeometrien modellierte kulturelle Veranstaltungsorte im Wuppertaler Stadtgebiet oder in dessen unmittelbarer Umgebung umfasst. Es handelt sich bei dem Datensatz um eine Teilmenge des Datensatzes "Interessante Orte Wuppertal" (Points of Interest, kurz POI), nämlich alle POI, die dem Thema "Veranstaltungsorte" zugeordnet sind. Dieses Thema beinhaltet Clubs, Filmtheater, Museen und Galerien, Theater und sonstige Veranstaltungsorte wie z. B. Kirchen, Freibäder, Kulturcafés und Ausstellungsflächen. Die Datenmodellierung lehnt sich an die ISO19112 an und beinhaltet u. a. die Mehrfachkategorisierung bei Auszeichnung einer Hauptkategorie, die optionale Zuordnung mehrerer alternativer Namen sowie die Zuordnung zu übergeordneten Themenfeldern (Lebenslagen). Im Zeitraum 03/2019 bis 07/2019 wurden die POI-Daten zu den kulturellen Veranstaltungsorten in Abstimmung mit dem Kulturbüro der Stadt Wuppertal überarbeitet und vervollständigt. Dabei wurde das Datenmodell für diese POI um eine m:n-Beziehung zu einem Katalog mit Veranstaltungsarten erweitert. Die Erweiterung ist Bestandteil dieses Datensatzes. Die Koordinaten der POI bezogen sich ursprünglich auf die Amtliche Stadtkarte Wuppertal, eine leicht generalisierte Karte im Maßstab 1:15.000. In 06/2018 wurden die POI-Koordinaten für die Nutzung der POI im Online-Stadtplan der Stadt Wuppertal, der mit dem Stadtplanwerk 2.0 (SPW2.0) des Regionalverbandes Ruhr eine nicht generalisierte Kartengrundlage verwendet, überarbeitet. Dabei wurden vermittelnde Positionen bestimmt, die bei beiden Karten eine korrekte Lagezuordnung des POI zur Situationsdarstellung in der Hintergrundkarte ermöglichen. Die laufende Aktualisierung der Daten erfolgt im Zusammenhang mit den Kartenredaktionsarbeiten für die Fortführung des SPW2.0 im Bereich der Stadt Wuppertal. Der bereitgestellte Datensatz ist unter einer Open-Data-Lizenz (CC BY 4.0) verfügbar. Er umfasst jedoch Hyperlinks von Fotos, die u. U. nicht unter diese Lizenz fallen. Eine Weitergabe oder Veröffentlichung dieser Bilder ist mit dem jeweiligen Bildersteller zu vereinbaren.
Nutzungsbedingungen: Der bereitgestellte Datensatz kann gemäß der „Creative Commons Namensnennung (CC BY 4.0)“ (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) genutzt werden.
Die Planungshinweiskarte für Nordrhein-Westfalen stellt eine Neuerung im Rahmen der Klimaanalyse 2026 dar. Gemäß der VDI Richtlinie 3787, Blatt 1 handelt es sich bei der Planungshinweiskarte um eine „informelle Hinweiskarte, die eine integrierende Bewertung der in der Klimaanalysekarte dargestellten Sachverhalte im Hinblick auf planungsrelevante Belange enthält“ (VDI 2015). Kerngegenstand der Planungshinweiskarte ist also die klimaökologische Bewertung von Flächen im Hinblick auf die menschliche Gesundheit bzw. auf gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse. Grundlage für die Planungshinweiskarte sind die Ergebnisse der landesweiten Klimamodellierung bzw. der Klimaanalysekarten für die Nachtsituation. Analog zur Klimaanalysekarte Nacht wird in der Planungshinweiskarte eine Unterscheidung in Wirk- und Ausgleichsraum vorgenommen. In der vorliegenden Planungshinweiskarte wird der Wirkraum in sechs Kategorien, sogenannte „Handlungsprioritäten“, unterteilt. Hinsichtlich der Anzahl der Bewertungsklassen wird dabei leicht von der VDI-Richtlinie abgewichen. Die Kategorisierung basiert auf der kombinierten Bewertung der nächtlichen Überwärmung für die beiden Szenarien „typischer Sommertag“ und „extremer Sommertag“. Dazu wird zunächst auf die Gesamtdaten des Wirkraums für beide Szenarien eine z-Transformation zur statistischen Normalisierung angewandt. Anschließend werden die normalisierten Werte in fünf Bewertungsklassen von sehr günstig bis sehr ungünstig eingeteilt. Die Bewertung wird getrennt für die Szenarien „typischer Sommertag“ und „extremer Sommertag“ angewandt. Mithilfe einer Matrix werden die so gebildeten Klassen in die kombinierte Bewertung der Szenarien und Ableitung der Handlungsprioritäten im Wirkraum überführt. Zusätzlich zur Kategorisierung werden auch textliche Planungshinweise gegeben. Diese sind als Empfehlungen für die entsprechenden Gebiete zu verstehen. Sie stammen im Wesentlichen aus der VDI-Richtlinie 3787, Blatt 1 (VDI 2015), wurden jedoch leicht durch Kürzungen und Umformulierungen angepasst. Sie erscheinen bei Klick in die Karte in einem Pop-Up-Fenster. Während in den Klimaanalysekarten Nacht die dem Ausgleichsraum zugehörigen Grün- und Freiflächen vornehmlich auf Grundlage ihres siedlungsunabhängigen, auf das Prozessgeschehen fokussierten Kaltluftliefervermögens gekennzeichnet werden, steht in der Planungshinweiskarte deren stadtklimatische Bedeutung und Bewertung sowie die Ableitung der Empfindlichkeit gegenüber Nutzungsänderungen im Mittelpunkt. In der Planungshinweiskarte wird der Ausgleichsraum in vier Bewertungsklassen unterteilt, die sich in erster Linie auf die Nähe zu Kaltluftleitbahnen und -systemen bezieht. Auch für die Flächen des Ausgleichsraums werden textliche Planungshinweise aufgeführt, die ebenfalls bei Klick in die Karte in einem Pop-Up-Fenster erscheinen. Die Planungshinweise zu den Bewertungskategorien des Ausgleichsraumes stammen ebenso wie beim Wirkraum aus der VDI-Richtlinie 3787, Blatt 1 (VDI 2015). Auch hier wurden die in der VDI hinterlegten Planungshinweise durch Kürzungen und Umformulierungen leicht verändert.
Die Geographischen Namen umfassen die Namen folgender Objektbereiche: Siedlung, Verkehr, Vegetation, Gewässer, Relief, Gebiete mit Attributen zu: -Administrative Gliederung (statistische Schlüsselzahl) -Flusssystem (Gewässerkennzahl nach LAWA) -Einwohnerzahl -Ortsvorwahl -Größe (Fläche, Länge) -Höhe (Höhe in Metern über NN) -Lage (Geometriedaten aus dem Digitalen Landschaftsmodell im Maßstab 1:250 000) -Status des geographischen Namens -Sprache des geographischen Namens Der Datensatz GN250 orientiert sich am Maßstab 1:250 000 und umfasst ca. 160 000 Einträge. Die Lage der Objekte wird jeweils als Punktgeometrie über eine einzelne Koordinate und über kleinste umschreibende Rechtecke (Bounding Boxes) beschrieben.