Digitale Orthophotos (DOP) sind hochauflösende, verzerrungsfreie Luftbilder, die einen einheitlichen Bildmaßstab und einen exakten Bezug zum Landeskoordinatensystem besitzen. Sie dokumentieren den Landschaftszustand zu einem bestimmten Zeitpunkt und enthalten vollständig alle aus der „Vogelperspektive“ sichtbaren Landschaftsinformationen, ohne dass diese bereits selektiert oder strukturiert worden sind. DOP sind fotobasiert, pixelbasiert, geocodiert und lagetreu und sind mit einer Bodenauflösung von 0,1 m (DOP10), 0,2 m (DOP20) und 0,4 m (DOP40) verfügbar. Durch den Einsatz von Verfahren der Bildverarbeitung entstehen aus dem aktuellen Luftbildbestand DOP. Beginnend mit dem Bildflugjahr 2004 liegen die DOP auch als Colorinfrarotbilder (CIR) vor. Seit dem Jahr 2013 werden die Befliegungsgebiete sowohl innerhalb als auch außerhalb der belaubten Situation aufgenommen. Luftbilder bzw. DOP eignen sich hervorragend, die historische Entwicklung von Landschaften und Siedlungsräumen nachzuvollziehen. Dieser Dienst stellt nur diejenigen Orthophotos dar, welche im Frühjahr beflogen wurden. Die Frühjahrkacheln sind ab 1.15.000 sichtbar. Zur besseren Orientierung sind bei kleineren Maßstäben als 1:15.000 die DOP Kacheln mit hoher Transparenz (maskiert) eingebunden. Das ganze Bundesland kann nun lückenlos im laubfreien Zustand dargestellt werden. Die Aktualität für die Landesfläche liegt bei ca. fünf Jahren. Er wird durch das Land Mecklenburg-Vorpommern, Landesamt für innere Verwaltung betrieben.
Der Datensatz umfasst 33977 Schrägluftbilder aus Bildflügen der Aerowest GmbH / Dortmund vom 14.03. und 17.03.2024 mit einer Bodenauflösung von ca. 4,5 cm pro Pixel, die das Gebiet der Stadt Wuppertal vollständig abdecken. Die 4 angebotenen Blickrichtungen orientieren sich dabei an der nordwestlichen Ausrichtung der Flugstreifen des Bildflugs, nicht an den Himmelsrichtungen. Jede Bilddatei hat eine Größe von rund 19 Megabyte und bildet eine Fläche von etwa 25 Hektar ab. Wegen ihrer großen Anzahl und des entsprechend hohen Speicherplatzbedarfs von 643 Gigabyte werden die Bilddateien nicht als vollständiges Verzeichnis zum Download angeboten. Stattdessen wird eine Verknüpfung mit der Portalkomponente des Digitalen Zwillings der Stadt Wuppertal (DigiTal Zwilling / Geoportal) im Modus "Schrägluftbilder" angeboten. In diesem Modus wird die Betrachtung des 3D-Modells (3D-Mesh) um eine Funktion ergänzt, mit der zu jedem Punkt und jeder Blickrichtung im Stadtgebiet direkt das am besten passende Schrägluftbild aus dem Jahrgang 2024 bestimmt wird. Ausgehend von der Anzeige des „Fußabdrucks“ dieses Bildes kann der Nutzer / die Nutzerin das Bild nahtlos auf das 3D-Mesh legen (Rekonstruktion der Aufnahmegeometrie) oder die Bilddatei herunterladen. Die Bilddateien werden dazu im JPG-Format unter der Open-Data-Lizenz CC BY 4.0 bereitgestellt. Die mit dieser Lizenz verbundene Verpflichtung zur Nennung des Herausgebers bei Verbreitung oder Veröffentlichung der Bilder wird durch den Hinweis „CC-BY-4.0 - DigiTal Zwilling / Geoportal Wuppertal“ erfüllt, der bei allen Bilddateien automatisiert links oben eingefügt worden ist. Dieser Hinweis darf bei Verbreitung oder Veröffentlichung eines Bildes nicht entfernt werden. Wird ein Bildausschnitt ohne den vorgenannten Hinweis verbreitet oder veröffentlicht, muss er vom Nutzer / von der Nutzerin an geeigneter Stelle ergänzt werden.
Nutzungsbedingungen: Der bereitgestellte Datensatz kann gemäß der „Creative Commons Namensnennung (CC BY 4.0)“ (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) genutzt werden.
Im Krankenhausatlas werden die Standorte und Erreichbarkeitszonen (sog. Isochronen) von Krankenhäusern dargestellt. Enthalten sind Übersichten zu vollstationären und fachabteilungsspezifischen Versorgungsangeboten und zur Notfallversorgung der Krankenhäuser (Stand 31.12.2023). Die Berechnung der Erreichbarkeitszonen (Isochronen) erfolgt auf Grundlage des RoutingPlus-Dienstes "web_ors", den das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) für die Bundesverwaltung bereitstellt. Als Datengrundlage für die Routenberechnung werden dabei die frei verfügbaren Daten der Nutzergemeinschaft OpenStreetMap verwendet. Die Berechnung der Isochronen wird für diskrete Zeitzonen von fünf Minuten bis zwei Stunden Fahrzeit mit dem PKW durchgeführt. Innerhalb einer Zone erfolgt keine nähere Unterscheidung der Fahrzeiten. Die Erreichbarkeiten werden in Form von Gitterzellen (Rastern) mit einer räumlichen Auflösung von 100 Meter * 100 Meter ausgewiesen. Zu beachten ist, dass die ausgewiesenen Fahrzeiten unter Umständen deutlich von den tatsächlichen Fahrzeiten abweichen können. So werden insbesondere die aktuelle Verkehrslage oder mögliche Einschränkungen des Straßenverkehrs, wie z.B. Staus, Baustellen oder Straßensperrungen nicht berücksichtigt. Zudem kann keine Gewähr für die Korrektheit der zugrundliegenden Straßengeometrie und der daraus abgeleiteten Fahrgeschwindigkeiten übernommen werden. In den Erreichbarkeitsdiagrammen wird die Bevölkerung (in%) nach Entfernung (in Min.) zum nächstgelegenen Krankenhaus abgebildet. Grundlage der Bevölkerungszahl ist der Zensus von 2022. Betrachtet werden dabei Bevölkerungsanteile in bis zu vier Stadt- und Gemeindetypen. Abhängig von der Siedlungsstruktur sind nicht in jedem Bundesland alle vier Regionstypen vertreten.
Bei der Statistik der Tatsächlichen Nutzung handelt es sich um ein historisches Produkt, das nicht mehr von Geobasis NRW fortgeführt wird. Grundlage für die Statistik der Tatsächlichen Nutzung war, dass in Deutschland gemäß Agrarstatistikgesetz allgemein jährlich zum Berichtszeitpunkt 31.12. des Vorjahres eine Flächenerhebung durchgeführt wird. Erhebungsmerkmale sind dabei die Bodenflächen nach der Art der tatsächlichen Nutzung. Erhebungseinheiten der Flächenerhebung sind die Gemeinden und gemeindefreien Gebiete. Auskunftspflichtig für die Flächenerhebung sind die nach Landesrecht für die Führung des Liegenschaftskatasters zuständigen Stellen. In NRW nahm gemäß Liegenschaftskatastererlass das Geodatenzentrum bei Geobasis NRW diese Aufgabe wahr. Dazu wurde der Sekundärdatenbestand Liegenschaftskataster ausgewertet. Es wurden alle Nutzungsarten der Nutzungsartengruppen zu den Bereichen Siedlung, Verkehr, Vegetation und Gewässer gemäß Nutzungsartenkatalog NRW aufbereitet (siehe Anlage 1 zum Liegenschaftskatastererlass NRW unter www.recht.nrw.de). Eine vollständige Liste samt weiterer Hinweise finden sich in dem Dokument „Ergänzende Informationen“. Die Flächen wurden unter Berücksichtigung der Abbildungsverzerrung aus den geometrischen ALKIS-Objekten der tatsächlichen Nutzung ermittelt und nicht auf die Buchfläche der darunter liegenden Flurstücke abgeglichen. Es wurden nur die Nutzungsartenflächen auf der Erdoberfläche berücksichtigt. Die überlagernden Nutzungen (z. B. Straße über Fluss) wurden nicht ausgewertet. Die Aufbereitung enthält je Gemeinde, Kreis bzw. kreisfreie Stadt, Regierungsbezirk und für NRW den amtlichen Schlüssel, die Bezeichnung und die aus den zugrundeliegenden Gemarkungen aggregierten Nutzungen (je Nutzungsartenbereich, Nutzungsartengruppe und Nutzungsart) mit Angaben zur Bodenfläche in qm. Verfügbare Jahrgänge: 2016 bis 2022.
Nutzungsbedingungen: Es gelten die durch den IT-Planungsrat im Datenportal für Deutschland (GovData) veröffentlichten einheitlichen Lizenzbedingungen „Datenlizenz Deutschland - Zero“ (https://www.govdata.de/dl-de/zero-2-0). Jede Nutzung ist ohne Einschränkungen oder Bedingungen zulässig. Eine Haftung für die zur Verfügung gestellten Daten und Dienste wird ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für deren Aktualität, Richtigkeit, Verfügbarkeit, Qualität und Vollständigkeit sowie die Kompatibilität und Interoperabilität mit den Systemen des Nutzers. Vom Haftungsausschluss ausgenommen sind gesetzliche Schadensersatzansprüche für eine Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit sowie die gesetzliche Haftung für sonstige Schäden, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
Seit 1989/90 wurden vom NLÖ – Forschungstelle Küste zahlreiche Salzwiesenflächen im Jadebusen und Elisabeth-Außengroden untersucht. Ergebnisse dieser Arbeiten wurden bereits in mehreren Dienstberichten vorgelegt. […] Somit liegt inzwischen zur Entwicklung von Kleientnahmen in Salzwiesen eine Fülle von ökologischen Daten aus einer in ihrer Art einmaligen Zeitreihe von 10 Untersuchungsjahren vor. Der Teil A des vorliegenden Dienstberichts gibt nunmehr einen Überblick über die Arbeiten der Forschungsstelle Küste zur Frage von Kleientnahmen vor allem im Bereich des III. Oldenburgischen Deichbands. Die Zusammenstellung umfasst eine Dokumentation der bisher gelieferten Berichte und sonstiger Veröffentlichungen, eine Zusammenstellung der bisherigen Ergebnisse und eine Beschreibung des derzeitigen Arbeitsstandes. Arbeitsergebnisse aus dem Bereich des II. Oldb. Deichbands (südlicher und östlicher Jadebusen) werden ergänzend dann aufgegriffen, wenn damit grundlegende Prozesse der Salzwiesen- und Püttenentwicklung sowie das Spektrum der Bewertungsansätze besser zu verdeutlichen sind als bei alleiniger Beschränkung auf die Untersuchungsergebnisse im Zuständigkeitsberich des III. Oldenburgischen Deichbands. Um die diesbezüglichen Ergebnisse räumlich und methodisch einordnen zu können, werden in den Kapitel 2 und 3 (Untersuchungsgebiet, Methoden, und Zeiträume der Datenerhebung) die Arbeiten der Forschungsstelle Küste zur Frage von Kleientnahmen im Verbandsgebiet des II. Oldenburgischen Deichbands mit aufgeführt. In den bisher vorgelegten Dienstberichten wurden jeweils konkret baumaßnahmenbezogene Daten eingearbeitet. Eine vollständige, abschließende Auswertung aller im Gesamtuntersuchungsgebiet durchgeführten Untersuchungen konnte jedoch wegen des großen Umfangs des gesammelten Datenmaterials noch nicht erfolgen.
Die wissenschaftlich fundierte bodenkundliche Kartierung (Bodeninventur) mit der Herausgabe von Bodenkarten ist die wichtigste Grundlage für Bodennutzung, Bodenschutz und bodenkundliche Forschung. Hier handelt es sich um Flächendaten der bodenkundlichen Kartierung zur Verbreitung und zu den Eigenschaften der Böden. Sie sind Grundlage für die Bodenkarte 1 : 100 000. Die Bodenkarten von Nordrhein-Westfalen 1 : 100 000 (BK 100) stellen die Verbreitung der zu Bodeneinheiten zusammengefassten Böden im Blattgebiet dar. Die Kartenlegende enthält für jede Bodeneinheit Angaben über die Bodenartenschichtung bis zu 2 m Tiefe, die Bodentypen und das geologische Ausgangsgestein. In einer besonderen Spalte sind die Wertzahlen der Bodenschätzung, die Nutzungseignung, die Ertragsfähigkeit und Bearbeitbarkeit sowie die Wasserverhältnisse der Böden angegeben. Zu den Blättern der Bodenkarten 1 : 100 000 gibt es Erläuterungshefte, in denen die Böden einschließlich ihrer chemischen und physikalischen Kennzeichen ausführlich beschrieben sind. Die Bodenkarten bilden eine wichtige Unterlage für Aufgaben der Land- und Forstwirtschaft, der Landesplanung, Landespflege, Wasserwirtschaft und des Naturschutzes sowie für Forschung, Lehre und Unterricht. Dieses Kartenwerk wurde in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts begonnen und nach Erscheinen der zwei vorliegenden Blätter zugunsten der BK 50 nicht weiter fortgeführt. Die bodenkundlichen Inhalte entsprechen denen der BK 50. Die Bodentypen (nach Ausgangssubstrat) und die Bodenartenschichtung bis 2 m Tiefe sind Hauptparameter. Beide Karten sind mit ausführlichen Erläuterungen zu den Faktoren der Bodenbildung und den unterschiedlichen Bodeneinheiten inklusive Schichtenverzeichnis erschienen. Folgende Bodenkarten von Nordrhein-Westfalen 1 : 100 000 (BK 100) liegen vor: Blatt-Nr. Blattname Erscheinungsjahr ISBN C 4306 Recklinghausen 1975 3-86029-547-0 C 4314 Gütersloh 1979 3-86029-549-7
„Der Gesamtbestand der Seegräser im Eulitoral der niedersächsischen Küste scheint sich nach einem Tiefstand in den Jahren 1993/94 auf niedrigem Niveau stabilisiert, der des Zwergseegrases Zostera noltii sogar leicht erholt zu haben. Im Verlauf der diesjährigen Untersuchung wurden bei Kartierungen durch Begehen der Wattflächen 7,47 km²Zostera-Bestand eingemessen, den Hund-/Paapsand in der Emsmündung ausgenommen. Durch zusätzliche Flugbeobachtungen, die teils vor Ort abgesichert wurden, ergibt sich ein aktuelles Seegrasvorkommen mit einer Ausdehnung von insgesamt 11,04 km². In den Jahren 1993/94 ermittelten Kastler & Michaelis (1997) für dasselbe Gebiet einen Gesamtbestand von 6,98 km2 Fläche. Der Zostera marina-Bestand auf dem Hund-/Paapsand wird auf zusätzlich etwa 1,38 km² geschätzt. Gebietsweise Zunahmen der Bestände von Zostera noltii betreffen vor allem den festlandnahen Gürtel zwischen Norddeich und Neßmersiel, die Itzendorfplate südlich Juist, den Jadebusen und das Wangerooger Watt. Verluste von Zostera noltii-Flächen sind nach den Ergebnissen der Befliegungen auf dem Langlütjensand in der Wesermündungzu verzeichnen. Das Hauptvorkommen von Zostera noltii konzentriert sich mit 5,81 km² nach wie vor im Jadebusen und ist gegenüber 1993/94 um 2,28 km² angewachsen. Der Bestand von Zostera marina im niedersächsischen Wattenmeer erwies sich als rückläufig: Abgesehen von der Wiese auf dem Hund-/Paapsand wurde im gesamten Untersuchungsgebiet kein geschlossener Bestand mehr angetroffen, während1993/94 hauptsächlich auf dem südlichen Randzel bei Borkum und im östlichen Jadebusen noch 1,08 km² reines Zostera marina-Vorkommen und 0,58 km² Mischbestand nachgewiesen wurden.“
Der ATOM Feed Downloadservice für Radwege in Wuppertal stellt einen Datensatz zum Download bereit, der die gemäß Straßenverkehrsordnung (StVO) ausgeschilderten Radwege im Stadtgebiet von Wuppertal sowie die wichtigsten für den Radverkehr freigegebenen Wald- oder Wirtschaftswege umfasst. Er enthält für jeden Abschnitt eines Radweges und jeweils beide Straßenseiten eine Typisierung, bei der die folgenden Kategorien unterschieden werden: Radwege, kombinierte Geh- und Radwege, Bahntrassenradwege, Fahrradstraßen, Radfahrstreifen, Schutzstreifen, freigegebene Gehwege, freigegebene Busspuren, freigegebene Fußgängerzonen sowie ausgewählte, routenrelevante Wald- oder Wirtschaftswege. Darüber hinaus wird für jeden Abschnitt die Beleuchtung (ja/nein) und die prozentuale Steigung angegeben. Alle Radwege werden geometrisch durch die Mittelachsen der zugehörigen Straßen und Wege repräsentiert. Die erstmalige Erstellung der Geodaten zu den Wuppertaler Radwegen erfolgte bis 01/2011 auf der Basis der Digitalen Grundkarte DGK anhand eines CorelDRAW-Projektes (Ressort Straßen und Verkehr, Stand 09/2010). Die gelegentlichen Aktualisierungen des Datenbestandes werden bei Bedarf durch Änderungsmitteilungen des Ressorts Straßen und Verkehr an das Ressort Vermessung, Katasteramt und Geodaten angestoßen und dort zeitnah in den Datenbestand eingearbeitet. Seit Anfang 2016 wird dabei als Kartengrundlage für die Digitalisierung die Amtliche Basiskarte ABK verwendet. Die als Open Data unter der Lizenz CC BY 4.0 bereitgestellten ESRI-Shapefiles, KML- und GeoJSON-Dateien, auf die der Download-Service zugreift, werden in einem automatisierten Prozess wöchentlich aktualisiert.
Nutzungsbedingungen: Der bereitgestellte Datensatz kann gemäß der „Creative Commons Namensnennung (CC BY 4.0)“ (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) genutzt werden.
Da die Abflusskenngrößen MNQ und MQ nur punktuell an den Pegeln und nicht flächendeckend für NRW vorliegen, wurden mit Hilfe eines Regionalisierungsverfahrens die Kennwerte MNQ und MQ aus Pegeldaten abgeleitet. Die Regionalisierung der Abflusskenngrößen wurde für jeden Knotenpunkt im Gewässernetz der Gewässerstationierungskarte NRW, Auflage 3C (GSK3C) mit ca. 22.000 verfeinerten Teilgebieten realisiert. Für die Bewertung von Einleitungen ist ein maßgebender Abfluss erforderlich. Gewässerkundliche Auswertungen des LANUK von Abflussreihen an 72 Pegeln unterschiedlicher Einzugsgebiete und Lagen in NRW ergaben, dass die Größe Q183 (= 50 Perzentil des Abflusses) den maßgebenden Abfluss hierfür zutreffend abbildet. Aktuell liegen jedoch auch die Daten zu Q183 nicht flächendeckend vor. Daher kann, sofern für die zu betrachtende Einleitungsstelle keine repräsentativen Pegeldaten für Q183 vorliegen, basierend auf o.a. Auswertung ersatzweise mit dem ermittelten 0,5 MQ gerechnet werden. Zu beachten ist, dass im Rahmen der Regionalisierung bei Gewässerverzweigungen keine Aufteilung des Abflusses erfolgt ist. Unter Ausleitung wird eine Gewässerverzweigung verstanden, die in das gleiche Gewässer (identische Gewässerkennzahl) wieder einmündet. Eine Bifurkation dagegen ist eine Gewässerverzweigung, die in anderes Gewässer (abweichende Gewässerkennzahl) einleitet. Umstellung auf GSK3E: Für die Umstellung auf die Gewässerstationierungskarte 3E erfolgte keine Neuberechnung der Kennwerte, sondern es wurden lediglich die Kennwerte aus der Erstberechnung auf die Gewässergeometrien der GSK3E übertragen. Übertragen wurden nur die Angaben zu den Spenden. Die Abflusskennwerte zu MQ und MNQ wurden dann auf Basis der übertragenen Spenden und Einzugsgebietsgrößen der GSK3E neu ermittelt. Übertragen wurden die Spendenwerte auf Basis der GSK3C auf die zugehörigen Gewässerabschnitte der Basiseinzugsgebiete der GSK3E. Sofern der Gewässerabschnitt der GSK3E in der GSK3C schon vorhanden war, wurde die Spendenangabe geometrisch übertragen. War der Gewässerabschnitt der GSK3E in der GSK3C noch nicht vorhanden, wurde die Spendenangabe räumlich vom nächstgelegenen Gewässer übertragen. Für die Fließgewässer der GSK3E liegen nun für NRW für alle Gewässerabschnitte Angaben zu MQ vor. Für MNQ liegen nur Angaben für die Gewässer vor, die auch bereits in der GSK3C vorhanden waren, hier wurde auf eine räumliche Übertragung verzichtet. Die Angaben zu MQ bzw. MNQ weichen aber zum Teil von den Werten der GSK3C ab, da sich Einzugsgebietsgrößen auf Basis der GSK3E geändert haben. Wie in der Modellierung auf Basis der GSK3C bleiben Gewässerverzweigungen (Ausleitungsstrecken, Bifurkationen) unberücksichtigt. Q183 (= 50 Perzentil des Abflusses) wird wie bisher ersatzweise mit 0,5 MQ angesetzt, da wo keine Pegeldaten zurückgegriffen werden kann.