Dieser INSPIRE-Downloaddienst umfasst die Lage der geoelektrischen Erkundungen, die für die geowissenschaftliche Landesaufnahme in den Jahren 1980 bis 2005 durchgeführt wurden. Vermerkt sind die Schusspunkte aus den Untersuchungen, außerdem die Messgebiete des geoelektrischen Widerstandes als umhüllende Flächen.
Dieser INSPIRE-WMS zeigt die Lage der geoelektrischen Erkundungen, die für die geowissenschaftliche Landesaufnahme in den Jahren 1980 bis 2005 durchgeführt wurden. Vermerkt sind die Schusspunkte aus den Untersuchungen, außerdem die Messergebiete des geoelektrischen Widerstandes als umhüllende Flächen.
Der Datensatz ist für das INSPIRE-Thema Geologie (Anwendungsschema Geophysik) aufbereitet und umfasst die Lage der geoelektrischen Erkundungen, die für die geowissenschaftliche Landesaufnahme in den Jahren 1980 bis 2005 durchgeführt wurden. Vermerkt sind die Schusspunkte aus den Untersuchungen, außerdem die Messgebiete des geoelektrischen Widerstandes als umhüllende Flächen. Die Messergebnisse wurden in der Auswertung unterschiedlichen Petrographien zugeordnet. Die Berichte wurden dem Archiv des Geologischen Dienstes NRW zugeführt, die Signaturen der Archivarien sind den Untersuchungsgebieten beigefügt.
Das Heft Nr. 11 aus der Serie „scriptumonline - Geowissenschaftliche Arbeitsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen“ trägt Geländebefunde und Laboranalysenergebnisse zur Rekonstruktion der Entwicklungsgeschichte einer aktiven Störung zusammen. Der Kleingladbacher Sprung ist eine Störung des tertiär- bis quartärzeitlichen Bruchschollensystems der Niederrheinischen Bucht. Er bildet die östliche Randstörung des Wassenberger Horstes und ist dort als eine nach Nordosten einfallende Abschiebung bekannt. Seine lang anhaltende Störungsaktivität ist seit dem späten Oberkarbon sicher belegt und reicht bis in die Gegenwart. Die Reaktivierung dieser Störung erfolgt phasenweise mit unterschiedlichen Bewegungsrichtungen. Während der sogenannten Inversionsphase in der Oberkreide bildet der Wassenberger Horst einen Graben, was dazu führt, dass der Versatz am Kleingladbacher Sprung in dieser Zeit scheinbar aufschiebenden Charakter hatte. Die Geometrie des Kleingladbacher Sprungs im gesamten Bruchschollensystem der Niederrheinischen Bucht bedingt, dass der Versatz der Störung zumindest zeitweise anteilig auch Blattverschiebungskomponenten aufwies. Die hier vorgestellten neuen Geländebefunde belegen, dass der Kleingladbacher Sprung auch im Quartär aktiv war und dabei die Jüngeren Hauptterrassen sowie unterschiedlich alte Lössprofile versetzt und die heutige Landschaftsentwicklung geprägt hat. [2020. 24 S., 8 Abb., 1 Tab., ISSN 2510-1331]