Die Karte zeigt Bereiche, in denen bodenständige Trockenbiotope entwickelt und miteinander vernetzt werden können. Grundlage ist, dass diese Flächen ein hohes ökologisches Entwicklungspotenzial aufweisen und sich besonders für Extensivierung, Blüh- und Ackerrandstrukturen eignen. Bestehende Heideflächen dienen dabei als wichtige Ausgangspunkte und sollen durch Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen gestärkt werden, um einen zusammenhängenden Trockenverbund zu schaffen.
Die Karte zeigt Qualitäten und Potenziale der Landschaft, die für Erholung, Freizeit und Stadtentwicklung bedeutsam sind. Sie identifiziert wertvolle Landschaftsbilder, ausgeräumte Agrarlandschaften, die aufgewertet werden können, sowie stadnahe Bereiche, in denen attraktive Grün- und Freiräume die Aufenthaltsqualität und Naherholung verbessern können. Darüber hinaus sollen Siedlungs- und Gewerbeflächen begrünt und Wege- und Freizeitinfrastrukturen weiterentwickelt werden.
Für das Gebiet des Kreises Herford hat das Landesamt für Naturschutz (LANUV NRW) die „Gesetzlich geschützten Biotope“ erfasst. Es handelt sich dabei um bestimmte, in § 30 Bundesnaturschutzgesetz aufgelistete Teile von Natur und Landschaft, die eine besondere Bedeutung als Lebensraum besitzen, wie z.B. natürliche oder naturnahe Gewässer, Sümpfe, Quellbereiche, artenreiche Nasswiesen oder Auwälder. Zum Schutz dieser Biotope ist es verboten, sie zu zerstören oder zu beeinträchtigen. In der Karte werden die „Geschützten Biotope“ durch Flächen dargestellt. Mit der Info-Funktion lässt sich die Begründung zur Darstellung des jeweiligen Biotops aufrufen.
Interaktive Darstellung der Bodenfunktionskarte im Kreis Recklinghausen. Bodenfunktionskarten beschreiben den Ist-Zustand des Bodens und dienen den Behörden wie auch externen Planern als grundsätzliche Bewertungsgrundlage. Sie zeigen Bodenbereiche auf, die auf Grund Ihrer Seltenheit, Ihrer natürlichen Bodenfruchtbarkeit oder Ihrer Stellung im Gesamtgefüge des Naturhaushaltes besonders schützenswert sind und stellen darüber hinaus die unterschiedlichen Bodenfunktionen dar. Die Bodenfunktionskarte, deren Erstellung im Dezember 2017 abgeschlossen wurde, dient als Leitinstrument der Identifikation und dem Schutz schützenswerter Böden. Ziel ist der sparsame und schonende Umgang mit der endlichen Ressource. Anwendung findet die Bodenfunktionskarte daher unter anderem im Bereich kommunaler Planungsprozesse wie bei der Bewertung von Eingriffen.
WFS Dienst - Wasserthemen im Kreis Viersen. Der Dienst beinhaltet neben den Bilanzgebieten, auch Engpassgebiete, die Grundwasserkörper und die Verschneidung Bilanzgebiet/Engpassgebiet/Grundwasserkörper.
WMS Dienst - Wasserthemen im Kreis Viersen. Der Dienst beinhaltet neben den Bilanzgebieten, auch Engpassgebiete, die Grundwasserkörper und die Verschneidung Bilanzgebiet/Engpassgebiet/Grundwasserkörper.
Dieser Dienst stellt Orientierungswerte der geländebedingten Schornsteinhöhe zur Verfügung, die bei der Planung und beim Bau neuer Schornsteine gemäß TA Luft Nr. 5.5.2.3 Abs. 5 zu berücksichtigen ist. Die Höhenwerte in Metern über Grund wurden durch das LANUK NRW auf der Grundlage des DGM10 auf einem 10 m x 10 m Raster aufbereitet. Gemäß TA Luft Nr. 5.5.2.3 Abs. 5 ist das Gelände bei der Schornsteinhöhenberechnung folgendermaßen zu berücksichtigen: 'Liegt der Landschaftshorizont, von der Mündung des Schornsteins aus betrachtet, über der Horizontalen und ist sein Winkel zur Horizontalen in einem mindestens 20 Grad breiten Richtungssektor größer als 15 Grad, soll die Schornsteinhöhe so weit erhöht werden, bis dieser Winkel kleiner oder gleich 15 Grad ist.' Die als Sachdaten abfragbaren Orientierungswerte ergeben sich aus dieser Bedingung. Die hier angegebenen Werte liegen insgesamt zwischen 0 und 250 m. Der NoData Wert ist 255. Die Höhenangaben sind vor ihrer Anwendung u.a. durch eine Geländebegehung auf Plausibilität zu überprüfen und gegebenenfalls unter Berücksichtigung weiterer Kenntnisse, welche im DGM10 nicht abgebildet sind, zu korrigieren. In einem ca. 3 km breiten Streifen entlang der Landesgrenze von NRW steht der Dienst aus technischen Gründen nicht zur Verfügung.
Nutzungsbedingungen: Es gelten die Lizenzbedingungen „Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0“ bzw. „dl-de/by-2-0” (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0) mit den dort geforderten Angaben zum Quellenvermerk. Als Rechteinhaber und Bereitsteller ist „Kreis Recklinghausen“, sowie das Jahr des Datenbezugs in Klammern anzugeben.
Der WMS (Web Map Service) ist eine standardisierte Schnittstelle zur Bereitstellung von Kartenausschnitten im Rasterformat. An einen WMS können mit verschiedenen Operationen (siehe Abschnitt Fachinformationen) Anfragen versendet werden. Üblicherweise übernimmt dies ein Geoinformationssystem, in welches die URL des WMS eingebunden wird. Der WMS-Dienst „Landschaftsbildbewertung“ stellt die Ergebnisse der Landschaftsbildbewertung des Grün- und Freiflächenkonzeptes der Stadt Geldern dar. Der Dienst bündelt mehrere thematische Rasterlayer, wie folgt: Landschafts-/Natur- und Artenschutz; Landschaftsbild und Erholung; Landwirtschaft und Trockenverbund; Forst-/Waldentwicklung und Biotopverbund; Gewässerentwicklung. Die einzelnen Layer bilden unterschiedliche fachliche Aspekte der Landschaftsbewertung ab und liefern eine Bewertungsgrundlage für Planung, Abwägung und Fachanwendungen.
Die nach Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) 2. Zyklus 2016 – 2021 ermittelten potentiell betroffenen EU-Vogelschutzgebiete für die Hochwasser-Lastfälle HQhäufig, HQ100, HQextrem.Bearbeitungsgrundlage ist der Datenbestand zum Stichtag des 2. Zyklus der HWRM-RL.Gemäß Artikel 4 der EG-Vogelschutzrichtlinie (79/409/EWG) sind die Mitgliedsstaaten (in der Bundesrepublik Deutschland die Bundesländer) verpflichtet, die flächen- und zahlenmäßig geeignetsten Gebiete für Arten des Anhangs I der Richtlinie (Art. 4 Abs. 1) und für Zugvogelarten (Art. 4 Abs. 2) zu besonderen Schutzgebieten (BSG, Europäische Vogelschutzgebiete) zu erklären und der Europäischen Kommission als Teil des ökologisch vernetzten Schutzgebietssystems Natura 2000 zu melden.